family re:loaded
wenn alles anders ist, als du es dir gewünscht hattest
Einzelbegleitung für Elternteile nach einer Trennung.


Wie begleitest du deine Kinder durch diese Zeit, wenn dir selbst gerade die Orientierung fehlt?
Wie findest du einen Umgang mit dem Elternpartner:in, ohne dass jedes Gespräch an alten Verletzungen anknüpft & deine Energie kostet?
Wie kannst du mit der Beziehung abschließen, ohne so zu tun, als hätte sie keine Bedeutung gehabt?
Wer bist du jetzt und wie stellst du dich anders & stabil auf ?
Zweifelst du an deinen Entscheidungen, die für oder die gegen deine*n Elternpartner:in?
Wie geht das eigentlich, trotz Trennung gute Eltern zu sein?
Vielleicht spürst du, dass dafür im Alltag kein richtiger Platz ist. Und vielleicht gibt es Gedanken oder Gefühle, die du deinem Umfeld nicht zeigen kannst oder willst. Weil andere Leben weiterlaufen. Weil andere Beziehungen fortbestehen, wo eure vergangen ist. Weil Du keine Ratschläge brauchst, sondern Verstandensein.
Eine Trennung verändert nicht nur dein Leben.
Sondern alles, was darin Halt gegeben hat.

Jede Trennung ist ein länger andauernder Verlustprozess, infolge dessen sich vieles verschiebt, neu ordnet und erst nach und nach verständlich wird.
Statt Verständnis greifen im Umfeld häufig vereinfachende Reaktionen: Beruhigung. Optimierung. „Krisen sind Chancen“. Obgleich es in dieser besonderen Situation vielmehr Kraft, Halt und Unterstützung bräuchte, um gut durch diesen Umbruch zu kommen.
Viele merken erst Monate später, dass etwas innerlich noch nachwirkt, obwohl der Alltag längst weiterläuft und fragen sich dann, ob sie eigentlich Therapie brauchen.
Eine Trennung braucht keine Behandlung – sie braucht Ansehen
Die Reaktionen auf eine Trennung sind ein natürlicher Anpassungsprozess und keine psychische Störung. Sie brauchen demnach keine medizinische Behandlung. Wohl aber Raum für Anpassung, Verarbeitung und Neuausrichtung.
Mit einer Begleitung gibt es für Dich dafür einen Rahmen, in dem nichts beschleunigt oder relativiert wird. Eine Begleitung ermöglicht es, zu verstehen, was gerade mit dir geschieht. Sie bietet einen Rahmen, der dich stabilisiert, damit Sortieren möglich wird. In dem Chaos sich in Struktur wandeln kann. In dem sichtbar wird, was die Neuausrichtung noch beschwert und wo ein Weg erforscht wird, gut mit der neuen Situation umzugehen.
- sich Gespräche mit dem anderen Elternteil immer wieder im Kreis drehen oder viel Kraft kosten
- Entscheidungen anstehen, die du immer wieder aufschiebst oder hinterfragst
- es irgendwie läuft, aber nicht gut
- du unsicher bist, wie du deine Kinder gut durch diese Zeit begleiten kannst
- dich bestimmte Themen oder Gefühle länger beschäftigen, als du es erwartet hast
- die Kommunikation mit dem Elternpartner schwierig bzw. von Unverständnis geprägt
- du dein Umfeld nicht belasten möchtest
- die Frage auftaucht: Ist das noch normal, was ich empfinde?
Begleitung setzt nicht erst dann an, wenn „nichts mehr geht“. Sondern dann, wenn Du nicht mehr alleine sortieren willst.
Der erste Kontakt ist bewusst einfach gehalten: Du kannst dich auf dem Weg melden, der für dich passt – per Nachricht, E-Mail oder Telefon.
Ich antworte in der Regel über den Kanal, über den du dich gemeldet hast. Schreibst du mir, bekommst du eine Antwort.
Hinterlässt du deine Nummer, rufe ich dich zurück.
Zu Beginn geht es vor allem darum, zu verstehen:
- Wo stehst Du gerade?
- Was hat dich dazu bewegt, dich zu melden?
- Was wird im Moment als besonders belastend oder unübersichtlich erlebt?
- Wobei braucht es Unterstützung?
Gemeinsam schauen wir, wie eine weitere Begleitung sinnvoll sein kann. Ebenso klären wir, was Begleitung leisten kann — und wo ihre Grenzen liegen.
Infolge der Trennung geschieht oft sehr viel gleichzeitig.
Entscheidungen stehen an, Gespräche verlaufen schwierig, Gefühle wechseln schnell.
Oder die Begleitung beginnt, weil ein persönliches Thema ganz viel Aufmerksamkeit einfordert. Deshalb starten viele Begleitungen zunächst mit einem dichteren Rhythmus.
Die ersten vier Termine dauern jeweils 90 Minuten.
Sie schaffen Raum, um einen Überblick zu gewinnen, erste Zusammenhänge zu erkennen und das, was gerade geschieht, einzuordnen.
Danach finden die Gespräche in der Regel wöchentlich für 60 Minuten statt.
Mit der Zeit verändert sich der Bedarf.
Manche Themen klären sich, andere werden ruhiger.
Dann können die Abstände zwischen den Terminen größer werden — so, wie es in dein Leben passt.
Es gibt keinen festen Zeitplan. Sondern einen Rahmen, der sich daran orientiert, was gerade gebraucht wird.
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kurz zusammengefasst
Einzelbegleitung 3-4 Monate
- individuelle Bestandsaufnahme
- 4 Treffen/ Calls a 90min
- 6 Treffen/ Calls a 60 min
- Begleitung zwischen den Sitzungen per Messenger
- ggf. Antrags-Support & thematische Leitfäden
- Nachgespräch nach Abschluss der Begleitung